Heiz-Check der Verbraucherzentrale deckt unnötige Energieverluste auf

Der sichere Betrieb einer Heizung ist durch den Schornsteinfeger und regelmäßige Wartungen sichergestellt. Aber arbeitet die Heizungsanlage auch wirklich sparsam? Die Verbraucherzentrale Bayern stellt häufig fest, dass viele Anlagen sehr ineffizient laufen. Mögliche Gründe gibt es viele, vom fehlenden hydraulischen Abgleich, schlecht eingestellter Regelungen bis hin zum ungünstig dimensionierten Speicher. Oft tritt auch ein häufiges „Takten“, das heißt Ein- und Ausschalten der Anlage auf. Die Folge sind unnötig hohe Brennstoffkosten und ein erhöhter Verschleiß der Anlage. Um diesem auf den Grund zu gehen, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern einen umfangreichen Heiz-Check an.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: der Heizungs-Check

Durch mehrtägige Temperatur-Messungen und eine genaue Besichtigung der Anlage wer-den mögliche Einsparpotenziale aufgedeckt. Am Ende gibt es einen Bericht mit entsprechenden Empfehlungen, wie der Betrieb der Heizung optimiert werden kann. Er ist somit ei-ne ideale Ergänzung zu den Wartungsarbeiten durch den Heizungsbauer und zur Inspektion durch den Schornsteinfegermeister. Der Heiz-Check wird nur in der kalten Jahreszeit durch-geführt. Das Angebot richtet sich an alle privaten Eigentümer von Ein-, Zwei- und kleinen Mehrfamilienhäusern. Dabei kommen Holz-, Gas- und Öl-Heizungen wie auch Fernwärmestationen und Wärmepumpen-Anlagen in Frage.

Der Heiz-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Kostenbeteiligung beträgt 30 Euro. Termine für den Heiz-Check können am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 – 809 802 400 gebucht werden.

Foto: Georg Kurz

Volksbegehren Artenvielfalt: Startschuss ist gefallen

Seit dem 31. Januar können Wahlberechtigte bayernweit das Volksbegehren unterstützen. Hier noch einmal die wichtigsten Infos zur Teilnahme:

WIE LANGE: Noch bis 13. Februar.

WER: Alle, die volljährig, wahlberechtigt und seit mindestens drei Monaten in Bayern gemeldet sind.

WO: Im Rathaus oder einer anderen Eintragungsstelle an Ihrem Hauptwohnsitz. Wo genau, erfahren Sie im Rathausfinder der Veranstalter.

Wer noch unschlüssig ist, kann sich zum Beispiel bei den Kollegen vom Bayerischen Rundfunk über die Kernpunkte sowie das Pro und Contra informieren.

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Energieberatung in Bad Tölz

Die Energieberater der Verbraucherzentrale geben unabhängig und kompetent Tipps, wie Energie gespart werden kann. Die Experten helfen dabei, erneuerbare Energie im Haushalt zu nutzen und Fördermittel für Energiesparmaßnahmen zu bekommen

Sparen bei der Energieberatung: Experten helfen. Foto: Wellnhofer Designs/Fotolia

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet am Dienstag, 5. Februar 2019 wieder einen Beratungstermin an. Ein Energieberater gibt von 12.45 bis 16.30 Uhr im Landratsamt, Prof.-Max-Lange-Platz 1, allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs wie Stromsparen, Heizen, baulicher Wärmeschutz oder erneuerbare Energien. Die Dauer des Beratungsgesprächs beträgt 45 Minuten. Termine können unter Tel. 08041 505-632 oder am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 809 802 400 vereinbart werden.
Weitere Informationen sind unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abrufbar.

Infoabend zur Renaturierung des Münsinger Filz

Blück über das Münsinger Filz. Foto: oberlandALTERNATIV
Blick über das Münsinger Filz und den Starnberger See

Im Rahmen des Projektes „Tölzer Moorachse“ findet am Mittwoch, 30. Januar 2019 um 20 Uhr im Rathaus Münsing ein Infoabend zur Planung für die Ende dieses Jahres geplante Renaturierung im Münsinger Filz statt. Herzlich eingeladen sind Eigentümer und Interessierte.

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen setzt sich seit 2003 der Arbeitskreis „Tölzer Moorachse“, dem Naturschutzverbände und -behörden des Landkreises, der Bauernverband und der Landrat angehören, für die Bewahrung der naturnahen Moorflächen ein.

Von verschiedenen Trägern im Landkreis wurden in den letzten Jahren bereits 800 Hektar Moorflächen wieder vernässt. Diese Renaturierung der Moore hat zum Ziel, den nassen Lebensraum zu erhalten und dort, wo die Eigentümer einverstanden sind, wieder herzustellen.

In nahezu allen Mooren, so auch im Münsinger Filz, wurden vor 100 und mehr Jahren Gräben angelegt, um Torf zu stechen. Diese Gräben können mit dem Torf als Baumaterial wieder verschlossen werden, damit das Niederschlagswasser im Moorgebiet bleibt und nicht rasch an die Vorfluter abgeführt wird.

Rettet die Bienen!

… lautet das Motto des aktuellen Volksbegehrens Artenvielfalt in Bayern. Denn von 515 bayerischen Wildbienenarten sind über die Hälfte bedroht oder bereits ausgestorben. Aber die Bienen stehen nur beispielhaft für den dramatischen Artenschwund zwischen Hof und Garmisch. Nicht nur die Bestäuber der menschlichen Nahrungspflanzen, auch viele andere Tiere sind betroffen. Dies gefährdet auch das Überleben der Menschen. Bayerische Bürgerinnen und Bürger haben vom 31.1. bis 13.2.2019 die Chance per Volksbegehren ein besseres Naturschutzgesetz durchzusetzen und diese fatale Entwicklung somit einzudämmen. (red)

Träger des Volksbegehrens sind die ödp, der LBV und DIE GRÜNEN. Welche Gesetzesänderungen angestrebt werden, wo Sie unterschreiben und wie Sie sonst noch aktiv werden können? Infos und Antworten finden Sie auf www.volksbegehren-artenvielfalt.de!

Die Basis-Energieberatung der Verbraucherzentrale ist jetzt kostenlos

Sparen bei der Energieberatung: Die Verbraucherzentrale hilft bei den Kosten. Foto: Wellnhofer Designs/Fotolia

Seit dem 1. Januar 2019 beraten die Energieberater der Verbraucherzentrale Bayern kostenlos in allen Beratungsstellen. Auch den Basis-Check beim Bürger vor Ort gibt es nun ohne Zuzahlung. Die Preise für die Energie-Checks, bei denen ebenfalls ein Energieexperte nach Hause kommt, wurden vereinheitlicht und kosten seit Jahresbeginn 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte sind alle Energie-Checks kostenfrei.
„Mit höchstens 30 Euro Zuzahlung übernehmen Verbraucher nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten, den weitaus größeren Anteil zahlt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie“, erläutert Heidemarie Krause-Böhm, Leiterin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern.

Im Landratsamt Weilheim findet die kostenlose Beratung zum Beispiel jeden 3. Mittwoch im Monat von 12.15 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich: Telefonische Beratung und Terminvereinbarung sind möglich unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder bei der Energiewende Oberland unter 08856 – 805360.

8. Kongress Energieautonome Kommunen 2019

Klimagerechte Stadtentwicklung in der Praxis

Auf dem 8. Kongress Energieautonome Kommunen, der am 7. und 8. Februar in der Messe Freiburg stattfindet, zeigen über 50 Referenten in zwölf Praxisforen, wie die Energiewende auf kommunaler Ebene in den Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Effizienz bereits erfolgreich umgesetzt wird. Programmschwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema klimagerechte Stadtentwicklung. Vorgestellt werden unter anderem klimaneutrale Energiekonzepte für den neuen Freiburger Stadtteil Dietenbach mit rund 13.000 Einwohnern.

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Spende statt Geschenke: Lechwerke spenden 10.000 Euro

LEW-Vorstandmitglied Norbert Schürmann (rechts) übergibt in Anwesenheit von Andrea Jochner-Weiß, Landrätin des Landkreises Weilheim-Schongau, und Rottenbuchs Erstem Bürgermeister Markus Bader (2.v.l.) den Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an Achim Gerbig, Leiter Regens Wagner Rottenbuch (links). Bildnachweis: LEW / Julian Leitenstorfer

Die Lechwerke AG (LEW) spendet 10.000 Euro an die Regens-Wagner-Stiftung Rottenbuch. Der Spendenbetrag dient der Beschaffung von digitalem Schulequipment nach dem Großbrand im Kloster Rottenbuch. LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann hat in Anwesenheit von Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Rottenbuchs Erstem Bürgermeister Markus Bader den Spendenscheck an Achim Gerbig, Leiter Regens Wagner Rottenbuch, übergeben.

Im Rahmen der Aktion „Spende statt Geschenke“ verzichtet LEW bereits zum 15. Mal auf Weihnachtspräsente für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Der so eingesparte Betrag kommt Institutionen zugute, die sich für sozial oder gesundheitlich benachteiligte Menschen in der Region einsetzen.

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Jetzt schon an den Frühling denken!

Anmeldung von Veranstaltungen zum Klimafrühling 2019 noch bis zum 14. Dezember!

Wollen Sie den Klimafrühling im Oberland mit Ihrem Veranstaltungsbeitrag aktiv mitgestalten und Ihr Engagement auf besondere Weise sichtbar machen?
Ihnen fehlt noch die zündende Idee für eine Veranstaltung? Tolle Inspirationen finden sich beim Programm des Klimaherbsts in München.
Die neuen und alten Gesichter beim 2. Klimafrühling Oberland heißen wir schon einmal herzlich willkommen. Tragen Sie die Idee des Klimafrühlings auch an Ihre Bekannten, Freunde und Kollegen heran und werben Sie für den Klimafrühling Oberland als die Bühne für mehr Klimaschutz im Oberland!

Ein Interview zum Thema finden Sie in der nxhsten Ausgabe von oberlandALTERNATIV!

https://www.klimafrühling.com/mitmachen-1

Steuerfrei mit dem Fahrrad zur Arbeit

Bald von Steuern befreit: Dienstfahrräder für Mitarbeiter

Der geldwerte Vorteil für eine Überlassung eines betrieblichen Fahrrads durch den Arbeitgeber muss vom Arbeitnehmer in Zukunft nicht mehr versteuert werden. Auch Jobtickets sollen wieder steuerfrei werden. Diese Änderungen an dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (19/4455, 19/4858) sowie weitere 19 Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD beschloss der Finanzausschuss am Mittwoch in seiner Sitzung unter Leitung der Vorsitzenden Bettina Stark-Watzinger. Mehrere Anträge der Oppositionsfraktionen, unter anderem von der FDP-Fraktion zur Abschaffung des steuerlichen Solidaritätszuschlags, wurden abgelehnt. Dem Gesetzentwurf insgesamt stimmten die Koalitionsfraktionen Union und SPD zu, während AfD-Fraktion und FDP-Fraktion das Gesetz ablehnten. Linksfraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.

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