Online-Seminar: Oberbayerischer Direktvermarktertag

Eingang des Schreyerhof Atting: Ein einladender Eingang zum Hofladen lockt Kunden an. Die Hof-torgestaltung erinnert an die ursprüngliche Nutzung als Stallgebäude. AELF Ingolstadt/Sabine Biberger

Der diesjährige Direktvermarktertag findet am Montag, den 22. Februar 2021 im Online-Format statt. Thema wird die Architektur und Einrichtung von Hofläden sein. „Ab-Hof-Verkauf mit Architektur-Mehrwert: Neu- und Umbau eines Hofladens – worauf kommt es bei Planung und Gestaltung an?“ Denn die Attraktivität einer Hofanlage wird geprägt durch das Gesamtbild des Hofes. Bei Neu- und Umbauten sowie bei der Gestaltung von Hofläden sollen die neuen Funktionen und ein individueller und/oder bäuerlicher Stil erfolgreich miteinander kombiniert werden. Die neue Generation von Hofläden setzen mit Architektur, Baubiologie und Verkaufskonzepte Akzente.

Das Interesse an stilvollen Bauten in der Direktvermarktung ist groß. Interessante Bilder für „Beste Hofläden“ finden sich sogar in der Medien-Plattform „Pinterest“. Die Fachzeitschrift HOFdirekt führt jährlich den Wettbewerb „Schönster Hofladen“ in Deutschland, Österreich und Schweiz durch!
Renommierte Referenten beleuchten das Thema: Bauberater Stefan Bauer, AELF Traunstein und Architekt Günter Naumann, Regensburg. Daniel Kükenhöhner der Agentur Petzinger beschäftigt sich mit dem Innendesign von Hofläden und einer gelungenen Warenpräsentation. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Informationen und Anmeldung unter www.aelf-in.bayern.de

Rekordwerte auf der Zugspitze für das Jahr 2020

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900 war es nur 2011 schon einmal so warm. Auf dem Gipfel der Zugspitze sowie an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus wird vom Deutschen Wetterdienst kontinuierlich seit 1900 das Wetter aufgezeichnet. Schon die aktuellen Werte vom Dezember 2020 zeigen mit einem Plus von 1.2 Kelvin (K), dass es im Vergleich zu vergangenen Jahren wärmer war als sonst.

Nur 2015 wurden bereits schon einmal höhere Werte in einem Dezember gemessen. Betrachtet man das gesamte vergangene Jahr, so lässt sich feststellen, dass innerhalb des 120 Jahre langen Messzeitraumes, das Jahr 2020 zusammen mit dem Jahr 2011 die wärmsten überhaupt waren.

Das Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Foto: M. Neumann UFS GmbH

Referenzwerte sprechen deutliche Sprache

Im vergangenen Jahr wich die gemessene Temperatur an der Zugspitze um + 2.1 K von dem Referenzwert ab.

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Aktion „Mein klimafreundlicher Schulweg“

Die Kampagne „STADTRADELN – radeln für ein gutes Klima“ hat sich bereits etabliert – in diesem Jahr zogen die Schulen nach. „Mein klimafreundlicher Schulweg“ heißt die Begleitaktion, die auch für alle Schulen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stattfand. 25 Kinder der G4 der Jahn-Grundschule und ihre Lehrerinnen Elke Keil und Maria Hartenberger wurden nun ausgezeichnet. Drei Wochen lang haben sie sich fächerübergreifend mit ihrem eigenen Schulweg sowie klimafreundlicher Mobilität beschäftigt.

Die Schulradel-Aktion hat eine Klasse zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Schulweg auseinanderzusetzen. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet. Foto: Angelika Sanow
Die Schulradel-Aktion hat eine Klasse zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Schulweg auseinanderzusetzen. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet.
Foto: Angelika Sanow

Landrat Josef Niedermeier und der Tölzer Bürgermeister Dr. Ingo Mehner zeigten sich sehr beeindruckt von der Aktion der Schülerinnen und Schüler, dessen Resultat sich sehen lassen kann. Herausgekommen ist ein „zweiteiliges dreidimensionales Kunstwerk mit vielen liebevoll gestalteten Details, an dem sich jedes Kind beteiligen konnte“ so Angelika Sanow, Organisatorin der Aktion „Mein Klimafreundlicher Schulweg“ und Mitarbeiterin bei der Umweltstation Ökologische Akademie e.V. Weiterlesen „Aktion „Mein klimafreundlicher Schulweg““

Online-Vorträge: Expertenwissen via Internet

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern bietet im November und Dezember kostenlose Online-Vorträge zum Thema Heizung an. Die Teilnahme ist von Zuhause aus unkompliziert und sicher möglich. Übers Internet lassen sich die Vorträge live verfolgen, Fragen an den Experten der Verbraucherzentrale sind über einen Chat möglich.

https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/veranstaltungen

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Mit Balkonmodulen Solarstrom selbst erzeugen

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt Stecker-Solar-Geräte und erklärt ihre Nutzung

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. In der Vergangenheit waren nur Hausbesitzer in der Lage, Solarstrom selbst zu erzeugen. Doch mit Stecker-Solar-Geräten, sogenannten Balkonmodulen, können jetzt auch Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern ihren eigenen Strom produzieren. Bei den Balkonmodulen handelt es sich um vergleichsweise kleine Photovoltaik-Systeme mit einer Fläche zwischen 1,5 und 3 Quadratmetern. Balkonbrüstungen, Außenwände, Dächer, Terrassen und Gärten kommen für die Montage in Frage. Die Geräte sollten möglichst unverschattet zur Sonne ausgerichtet werden. „Durch ein Stecker-Solar-Gerät haben Verbraucher die Möglichkeit, eigenen Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das ist ein tolles Erlebnis und leistet einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz“, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Foto: AdobeStock_NOBU

Genug Strom für eine Kühl-Gefrier-Kombination

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Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern in Bad Tölz

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet am Dienstag, 4. August 2020 wieder einen Beratungstermin an. Ein Energieberater gibt von 12.45 bis 16.30 Uhr im Landratsamt, Prof.-Max-Lange-Platz 1 allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen.

Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs wie Stromsparen, Heizen, baulicher Wärmeschutz oder erneuerbare Energien. Die Dauer des Beratungsgesprächs beträgt 45 Minuten. Termine können unter Tel. 08041 505-632 oder am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 809 802 400 vereinbart werden.
Weitere Informationen sind unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abrufbar.

Konjunkturprogramm für Klimaschutz in Kommunen startet

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung stellt das Bundesumweltministerium den Kommunen zusätzlich 100 Millionen Euro für Klimaschutz zur Verfügung. Diese können zum Beispiel für die Förderung des Radverkehrs und kommunale Klimaschutz-Modellprojekte beantragt werden. Für finanzschwache Kommunen ist unter bestimmten Bedingungen eine Vollfinanzierung ihrer Klimaschutzmaßnahmen möglich. Zudem wird der Kreis der Kommunen, die Gelder beantragen können, erweitert. Die zusätzlichen Fördergelder können ab dem 01. August 2020 abgerufen werden.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Die Corona-Krise darf den Klimaschutz nicht ausbremsen. Kommunen treiben den Klimaschutz in Deutschland maßgeblich voran. Jedoch werden sie die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in den nächsten Jahren stark zu spüren bekommen. Wir wollen verhindern, dass notwendige Zukunftsinvestitionen vor Ort aufgrund knapper Kassen nicht getätigt werden. Deshalb verändern wir einen wesentlichen Fördergrundsatz und machen sogar die Vollfinanzierung für bestimmte Klimaschutzmaßnahmen möglich. Von den Änderungen werden auch diejenigen Kommunen profitieren, die erst durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage gerückt sind. Jetzt gilt es, die Zukunft sozial und ökologisch zu gestalten.“

Förderungen für kommunale Projekte: ein neues Programm startet im August
Förderungen für kommunale Projekte: ein neues Programm startet im August

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Chance für Bali

Corona hat ohne Frage viele von uns schwer getroffen. Verhungern muss hierzulande aber trotzdem niemand. Anders gestaltet sich die Lage auf der indonesischen Insel Bali: Keine Touristen, keine Arbeit, kein Geld, kein Essen. Mittendrin Familie Flügel aus Seeshaupt (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). Um die schlimmste Not zu lindern, haben Dian und Ernst Flügel ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen.

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Solidarische Landwirtschaft erntet Erfolg


Weniger Lebensmittel im Müll und eine Agrarwende „von unten“: „Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bringt Erzeuger und Verbraucher als aktive Gestalter zusammen – gemeinsam teilen sie sich die Organisation, die Finanzierung, das Risiko und die Ernte“, heißt es auf der Homepage von Beatrix und Konrad Bauer,den „Goassbauern“ aus Eurasburg.

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Klimasparbuch Oberland 2020

Praktische Tipps und Informationen rund um Klimaschutz im Alltag. Eine Kombination aus Infos und Gutscheinen mit Angeboten oder Sparpreisen die bei vielen Firmen, Händlern und Herstellern eingelöst werden können. Es gibt zwei Klimasparbuch-Ausgaben: Ein Sparbuch für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau und eine Ausgabe für die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach. 

Die beiden Klimasparbücher zeigen mit Tipps, wie einfach klimaschonendes, ökofaires Verhalten in unserem Alltag sein kann. Manche Ideen wollte man vielleicht schon immer einmal ausprobieren – das „Klimasparbuch Oberland 2020“ könnte den nötigen Ansporn geben.

Die Gutschein-Angebote sind spannend und bunt gemischt: von der Fahrradleihstation, dem ökofairen Modeladen, Hofläden oder Autohäusern. Die Gutscheine für vergünstigte oder kostenlose Angebote laden zum Stöbern und Ausprobieren ein. Die vier Landratsämter haben das Sparbuch finanziell unterstützt. „Klimawandel und Klimaschutz sind und bleiben drängende Themen unserer Zeit“, sagt Landrat Josef Niedermaier. Deshalb war zum Beispiel dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die Sache 4000 Euro wert.

Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO), Josef Kellner, betont „Das Hauptaugenmerk beim Klimaschutz liegt auf der Minderung der Treibhausgase aus den fossilen Energieträgern Erdöl, Kohle und Erdgas durch Energieeinsparung und Energieeffizienz einerseits sowie umweltschonendem Ausbau der erneuerbaren und heimischen Energien andererseits. Der Dank geht auch an die Firmen und Unternehmen, die mit ihren Anzeigen und wertvollen Gutscheinen das „Klimasparbuch Oberland 2020“ ergänzt haben.“
Das Klimasparbuch wird in Rathäusern sowie an der Information der Landratsämter ausgelegt. Wer sich ein Exemplar in den Behörden abholen möchte, wird gebeten, sich dort vorab über die jeweils geltenden Hygienemaßnahmen zu informieren.

Wer vorab einen Blick in das Klimasparbuch werfen möchte, kann es sich online als E-Paper ansehen. Die Version mit Gutscheinen gibt es nur gedruckt.