Heizenergie sparen und hohe Nachzahlungen vermeiden

Einmal im Jahr flattert die Heizkostenabrechnung in den Briefkasten. Zu erwarten ist, dass durch das Arbeiten und Lernen zuhause für viele die Kosten gestiegen sind. „Insbesondere, wenn eine hohe Nachzahlung gefordert wird, ist es empfehlenswert, die Heizkostenabrechnung überprüfen zu lassen“, rät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern.

Die Verbraucherzentrale weist auch darauf hin, dass der sparsame Umgang mit Energie in den kommenden Jahren immer wichtiger wird. Denn es kommt ein neuer Preisfaktor hinzu. Seit Anfang 2021 gilt die neue CO2-Bepreisung, wodurch das Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl teurer wird. Für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) sind 25 Euro zu zahlen und ab 2022 sind es 30 Euro. In den Folgejahren erhöht sich der Beitrag regelmäßig auf bis zu 55 Euro. Für 2021 werden bei einer 80 Quadratmeter großen Wohnung für den Energieverbrauch einer Gasheizung etwa 60 Euro Mehrkosten fällig, bei einer Ölheizung sogar 80 Euro. Weiterlesen „Heizenergie sparen und hohe Nachzahlungen vermeiden“

Ene mene muh und rein kommst du!

Dietramszell und die Baukulturregion Alpenvorland laden zur nächsten Veranstalung der digitalen Baukultur-Vortragsreihe ein

Ene mene muh und rein kommst du!
Wie aus landwirtschaftlichem Leerstand ein Dorf wurde. Wohnen, Arbeiten und Landwirtschaften in Eggersdorf bei Graz.

Termin ist Donnerstag, 18.03.2021 in der Zeit von 19 bis 20.30 Uhr; online via ZOOM.

Die Suche nach Wohnraum im landschaftlich und landwirtschaftlich geprägten Umland einer Großstadt ist eine wichtige Aufgabe. Die Gemeinde Dietramszell greift das Thema auf und lädt dazu ein, das Projekt „KooWo – Kooperatives Wohnen“ virtuell zu besuchen. Bürgermeister Josef Hauser wird begrüßen und den Vortrags- und Diskussionsabend eröffnen.

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Münchner Bergbus fährt ab Pfingsten

Die Bilder von überfüllten Parkplätzen und Autokolonnen, die sich in den letzten Jahren zunehmend an den Wochenenden im bayerischen Alpenraum bildeten sind unvergessen. Die aktuelle Coronapandemie hat deutlich gemacht, wie groß die Sehnsucht der Menschen nach Natur, Erholung und physischen Ausgleich zu Homeoffice und Wohnung ist. Die heftigen Auseinandersetzungen zwischen Besuchern aus der Region München und Bewohnern der Ausflugsgebiete zeigen das Konfliktpotenzial.
Neben dem Verkehrschaos birgt diese Aufbruchsbewegung Richtung Alpen jedoch noch weitere Konsequenzen: Die verursachten CO2-Emissionen sowie die Lärmbelästigung durch die hohe Anzahl an PKWs setzten nicht nur den dortigen Einheimischen, sondern auch unserer Natur und Umwelt erheblich zu.

Der Alpenverein München & Oberland reagiert auf diese Situation und will mit dem Münchner Bergbus einen ersten großen Lösungsansatz zur Entschärfung dieser Probleme schaffen. Bergsportaktive und Erholungssuchende erhalten eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Alternative zur Anreise und tragen zu einer Entlastung der Verkehrssituation bei.

Das ist der Münchner Bergbus

  • Start der Pilotphase: Pfingsten 2021
  • Tourenbus von München in die Berge
  • Ziele: Chiemgau, Ammergauer Alpen, Allgäu
  • Vermeidung von Hotspots zur Entlastung von klassischen Ausflugszielen
  • Abfahrtsorte in München gut an ÖPNV angebunden
  • Mitnahme von Fahrrädern, Kletterausrüstung, Kraxen oder Kinderwagen möglich
  • Bequemes Online-Ticketing

    So könnte der Münchner Bergus aussehen. Foto: Alpenverien

Der Bus bietet einige Vorteile und macht den Pkw für viele Bergtouren überflüssig: In einer ersten Pilotphase ab Pfingsten 2021 startet der Bus jeweils samstags und sonntags für acht bis zehn Wochen. Er verbindet die bayerische Landeshauptstadt mit ausgewählten Tourenzielen im Chiemgau, den Ammergauer Alpen und im Allgäu, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln aktuell nur schwer erreichbar sind. Der Bergbus steht damit nicht in Konkurrenz zum Schienenverkehr. Gleichzeitig werden Ziele zu altbekannten Hotspots vermieden, damit nicht noch mehr Besucherdruck auf diese Orte aufgebaut wird. Damit will der Alpenverein nicht nur die Straßen, sondern auch klassische Ausflugsziele von Besucherströmen entlasten.

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Online-Seminar: Oberbayerischer Direktvermarktertag

Eingang des Schreyerhof Atting: Ein einladender Eingang zum Hofladen lockt Kunden an. Die Hof-torgestaltung erinnert an die ursprüngliche Nutzung als Stallgebäude. AELF Ingolstadt/Sabine Biberger

Der diesjährige Direktvermarktertag findet am Montag, den 22. Februar 2021 im Online-Format statt. Thema wird die Architektur und Einrichtung von Hofläden sein. „Ab-Hof-Verkauf mit Architektur-Mehrwert: Neu- und Umbau eines Hofladens – worauf kommt es bei Planung und Gestaltung an?“ Denn die Attraktivität einer Hofanlage wird geprägt durch das Gesamtbild des Hofes. Bei Neu- und Umbauten sowie bei der Gestaltung von Hofläden sollen die neuen Funktionen und ein individueller und/oder bäuerlicher Stil erfolgreich miteinander kombiniert werden. Die neue Generation von Hofläden setzen mit Architektur, Baubiologie und Verkaufskonzepte Akzente.

Das Interesse an stilvollen Bauten in der Direktvermarktung ist groß. Interessante Bilder für „Beste Hofläden“ finden sich sogar in der Medien-Plattform „Pinterest“. Die Fachzeitschrift HOFdirekt führt jährlich den Wettbewerb „Schönster Hofladen“ in Deutschland, Österreich und Schweiz durch!
Renommierte Referenten beleuchten das Thema: Bauberater Stefan Bauer, AELF Traunstein und Architekt Günter Naumann, Regensburg. Daniel Kükenhöhner der Agentur Petzinger beschäftigt sich mit dem Innendesign von Hofläden und einer gelungenen Warenpräsentation. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Informationen und Anmeldung unter www.aelf-in.bayern.de

Rekordwerte auf der Zugspitze für das Jahr 2020

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900 war es nur 2011 schon einmal so warm. Auf dem Gipfel der Zugspitze sowie an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus wird vom Deutschen Wetterdienst kontinuierlich seit 1900 das Wetter aufgezeichnet. Schon die aktuellen Werte vom Dezember 2020 zeigen mit einem Plus von 1.2 Kelvin (K), dass es im Vergleich zu vergangenen Jahren wärmer war als sonst.

Nur 2015 wurden bereits schon einmal höhere Werte in einem Dezember gemessen. Betrachtet man das gesamte vergangene Jahr, so lässt sich feststellen, dass innerhalb des 120 Jahre langen Messzeitraumes, das Jahr 2020 zusammen mit dem Jahr 2011 die wärmsten überhaupt waren.

Das Schneefernerhaus auf der Zugspitze. Foto: M. Neumann UFS GmbH

Referenzwerte sprechen deutliche Sprache

Im vergangenen Jahr wich die gemessene Temperatur an der Zugspitze um + 2.1 K von dem Referenzwert ab.

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Aktion „Mein klimafreundlicher Schulweg“

Die Kampagne „STADTRADELN – radeln für ein gutes Klima“ hat sich bereits etabliert – in diesem Jahr zogen die Schulen nach. „Mein klimafreundlicher Schulweg“ heißt die Begleitaktion, die auch für alle Schulen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stattfand. 25 Kinder der G4 der Jahn-Grundschule und ihre Lehrerinnen Elke Keil und Maria Hartenberger wurden nun ausgezeichnet. Drei Wochen lang haben sie sich fächerübergreifend mit ihrem eigenen Schulweg sowie klimafreundlicher Mobilität beschäftigt.

Die Schulradel-Aktion hat eine Klasse zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Schulweg auseinanderzusetzen. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet. Foto: Angelika Sanow
Die Schulradel-Aktion hat eine Klasse zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Schulweg auseinanderzusetzen. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet.
Foto: Angelika Sanow

Landrat Josef Niedermeier und der Tölzer Bürgermeister Dr. Ingo Mehner zeigten sich sehr beeindruckt von der Aktion der Schülerinnen und Schüler, dessen Resultat sich sehen lassen kann. Herausgekommen ist ein „zweiteiliges dreidimensionales Kunstwerk mit vielen liebevoll gestalteten Details, an dem sich jedes Kind beteiligen konnte“ so Angelika Sanow, Organisatorin der Aktion „Mein Klimafreundlicher Schulweg“ und Mitarbeiterin bei der Umweltstation Ökologische Akademie e.V. Weiterlesen „Aktion „Mein klimafreundlicher Schulweg““

Online-Vorträge: Expertenwissen via Internet

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern bietet im November und Dezember kostenlose Online-Vorträge zum Thema Heizung an. Die Teilnahme ist von Zuhause aus unkompliziert und sicher möglich. Übers Internet lassen sich die Vorträge live verfolgen, Fragen an den Experten der Verbraucherzentrale sind über einen Chat möglich.

https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/veranstaltungen

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Mit Balkonmodulen Solarstrom selbst erzeugen

Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt Stecker-Solar-Geräte und erklärt ihre Nutzung

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. In der Vergangenheit waren nur Hausbesitzer in der Lage, Solarstrom selbst zu erzeugen. Doch mit Stecker-Solar-Geräten, sogenannten Balkonmodulen, können jetzt auch Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern ihren eigenen Strom produzieren. Bei den Balkonmodulen handelt es sich um vergleichsweise kleine Photovoltaik-Systeme mit einer Fläche zwischen 1,5 und 3 Quadratmetern. Balkonbrüstungen, Außenwände, Dächer, Terrassen und Gärten kommen für die Montage in Frage. Die Geräte sollten möglichst unverschattet zur Sonne ausgerichtet werden. „Durch ein Stecker-Solar-Gerät haben Verbraucher die Möglichkeit, eigenen Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das ist ein tolles Erlebnis und leistet einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz“, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Foto: AdobeStock_NOBU

Genug Strom für eine Kühl-Gefrier-Kombination

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Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern in Bad Tölz

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet am Dienstag, 4. August 2020 wieder einen Beratungstermin an. Ein Energieberater gibt von 12.45 bis 16.30 Uhr im Landratsamt, Prof.-Max-Lange-Platz 1 allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen.

Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs wie Stromsparen, Heizen, baulicher Wärmeschutz oder erneuerbare Energien. Die Dauer des Beratungsgesprächs beträgt 45 Minuten. Termine können unter Tel. 08041 505-632 oder am kostenfreien Servicetelefon der Energieberatung der Verbraucherzentralen unter 0800 809 802 400 vereinbart werden.
Weitere Informationen sind unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de abrufbar.

Konjunkturprogramm für Klimaschutz in Kommunen startet

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung stellt das Bundesumweltministerium den Kommunen zusätzlich 100 Millionen Euro für Klimaschutz zur Verfügung. Diese können zum Beispiel für die Förderung des Radverkehrs und kommunale Klimaschutz-Modellprojekte beantragt werden. Für finanzschwache Kommunen ist unter bestimmten Bedingungen eine Vollfinanzierung ihrer Klimaschutzmaßnahmen möglich. Zudem wird der Kreis der Kommunen, die Gelder beantragen können, erweitert. Die zusätzlichen Fördergelder können ab dem 01. August 2020 abgerufen werden.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: „Die Corona-Krise darf den Klimaschutz nicht ausbremsen. Kommunen treiben den Klimaschutz in Deutschland maßgeblich voran. Jedoch werden sie die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in den nächsten Jahren stark zu spüren bekommen. Wir wollen verhindern, dass notwendige Zukunftsinvestitionen vor Ort aufgrund knapper Kassen nicht getätigt werden. Deshalb verändern wir einen wesentlichen Fördergrundsatz und machen sogar die Vollfinanzierung für bestimmte Klimaschutzmaßnahmen möglich. Von den Änderungen werden auch diejenigen Kommunen profitieren, die erst durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage gerückt sind. Jetzt gilt es, die Zukunft sozial und ökologisch zu gestalten.“

Förderungen für kommunale Projekte: ein neues Programm startet im August
Förderungen für kommunale Projekte: ein neues Programm startet im August

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