Ernst-Pelz-Stiftung fördert Regionale Umweltbildung

Schülerinnen bereiten den Bau von kleinen Energiebäumen vor – beim Bioenergietag lernen die Kinder spielerisch, Ernte und Nachwuchs von Bäumen im Gleichgewicht zu halten. Foto: EWO

Die Geretsrieder Ernst-Pelz-Stiftung spendet 3.000 Euro an die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO), damit deren Bildungsprojekt „Mit Bioenergie durch den Vormittag“ für Grundschulen weiterhin stattfinden kann.
Nach Überzeugung der Ernst-Pelz-Stiftung üben zunehmende Umweltprobleme hohen Druck auf die politische Verantwortung der Gesellschaft und den Staat aus. Jochen Pelz, Vorstand der Stiftung, betont: „Weil bahnbrechende, umweltpolitische Lösungen in einer modernen Ökonomie nur mit Mehrheiten zu erreichen sind, müssen Umweltthemen stärker und früher in die Schulbildung mit einbezogen und mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.“
Bereits ca. 100 Klassen haben vom Bioenergietag für Grundschulen profitiert. Ein Tag, an dem die Kinder über den Zusammenhang zwischen dem Verbrauch fossiler Energien wie Kohle, Öl und Erdgas und dem Klimawandel erfahren. Und an dem sie auch lernen, wie der Einsatz von Holz aus dem waldreichen Oberland und aus strikt nachhaltiger Waldwirtschaft – es wird höchstens so viel Holz aus dem Wald entnommen, wie im gleichen Zeitraum nachwächst – zum Klimaschutz beiträgt.

Förderungen sind ausgelaufen
In der Vergangenheit konnte die EWO die Kosten für Projekte wie den Bioenergietag über Förderprogramme finanzieren. Weil die Förderungen ausgelaufen sind, Schulen nur ein geringes Budget zur Verfügung haben und gleichzeitig die Nachfrage gerade der dritten Klassen nach dem Projekttag weiterhin sehr hoch ist – das Thema Energie hat im Lehrplan einen starken Schwerpunkt erhalten – ermöglicht die Spende der Ernst-Pelz-Stiftung die Fortführung des beliebten Bildungsprojektes.
Josef Kellner, Vorsitzender der Bürgerstiftung Energiewende Oberland, ist überzeugt, „dass die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2035 durch ein verändertes Verhalten bzw. neue Technologien und den Einsatz erneuerbarer Energien aus der Region machbar ist.“ Ein wichtiges Instrument dabei stellt vor allem die Bildungsarbeit in den Schulen dar, die seit Gründung der EWO einen sehr hohen Stellenwert besitzt. „Die Themen nachhaltiger Einsatz von Ressourcen und die Verhaltensänderung bereits bei Kindern zu platzieren, ist eine Investition in unsere gesellschaftliche Zukunft“, so Kellner.