Solidarische Landwirtschaft erntet Erfolg


Weniger Lebensmittel im Müll und eine Agrarwende „von unten“: „Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bringt Erzeuger und Verbraucher als aktive Gestalter zusammen – gemeinsam teilen sie sich die Organisation, die Finanzierung, das Risiko und die Ernte“, heißt es auf der Homepage von Beatrix und Konrad Bauer,den „Goassbauern“ aus Eurasburg.

Schon viele Jahre hatte das Ehepaar den Plan, auf ihrem Hof eine solidarische Landwirtschaft aufzuziehen. Mit dem Corona-Lockdown war der Zeitpunkt dann (ziemlich plötzlich) gekommen: Einer ihrer Stammkunden, der Münchner Gastronom Manuel Reheis, schickte kurzerhand 12 seiner Mitarbeiter zum Helfen nach Eurasburg. Seit dieser Gemeinschaftsaktion bauen die Bauers auf knapp 2500 Quadratmetern Beet- und Ackerfläche Gemüse an, das sie dann an die 25 Mitglieder der neugegründeten SoLaWi-Gemeinschaft verteilen.

Mitte Juni war es so weit: Zu den ersten Ernteanteilen gehörten Salate, Mairübchen, Rote Beete, Kohlrabi, Rhabarber und Porredge, alles in demeter-Qualität. Eine solche Kiste kostet 24 Euro pro Woche. Es gibt auch halbe Ernteanteile.

Noch sind für 2020 einige wenige Plätze frei. Nächstes Jahr wollen die Bauers noch deutlich mehr Ernteanteile vergeben. Infos, Kontaktmöglichkeiten und auch sonst viel Interessantes finden Sie auf www.goassbauer.de.